Archive for April, 2009

Expedition Muztagh Ata… mit dem Fahrrad!


2009
04.18

Gestern Abend war es wieder soweit…
Peer & Gil berichteten von ihrer Expedition im letzten Jahr.

Muztagh Ata – Vater der Eisberge
http://grenzenlos-expeditionen.de/index.php?page=expeditionen/muztaghata/muztaghata.cnt

Viele Interessierte waren gekommen und lauschten wie ich begeistert den Geschichten.
Beeindruckend waren auch wieder die Bilder, die die beiden für den Diavortrag ausgewählt hatten. Und besonders schön, finde ich auch die eingespielten Kurzfilme.
Denn manche Situationen beeindrucken noch viel mehr, wenn die Bilder sich bewegen.
So stockte mir der Atem, als die beiden auf ca. 6000 m Höhe waren und sich am Berg Wolken bildeten. Es war grandios zu sehen, wie diese auf Dich zukommen und einfach verschlingen… was für ein Gefühl muss das sein, wenn der Himmel Dich umhüllt?

Ich bin gespannt, was sie uns von ihrer nächsten Expedition mitbringen.
Die sie uns gestern natürlich vorgestellt haben.

Eiskalt – aus eigener Kraft gegen die globale Erwärmung!
http://grenzenlos-expeditionen.de/index.php?page=expeditionen/eiskalt/eiskalt.cnt

Sie wollen mit zwei Spezialrädern den Muztagh Ata besteigen und dann von über 7000m Höhe mit den Rädern abfahren.

Ich weiß nich, wer wie ich auch im Winter mit dem Rad fährt… doch diese Idee finde ich wirklich sehr gewagt. Besonders wenn man bedenkt, dass ringsum sich Gletscherspalten und Abhänge befinden. Was bedeutet, dass ein kleiner Ausrutscher komplett durchdacht sein muss.

Ich wünsche den Jungs eine gute Reise und viel Glück bei dem Vorhaben den Rekord zu brechen. Doch wünsche ich mir am meisten, dass sie sich jede Sekunde bewusst sind, wie wichtig hierbei ihr eigenes Leben ist und dieser Rekord nicht alles ist, was man erreichen muss!

Gute Reise Jungs und kommt gesund nach Hause! Nicole

auf Wunsch eines einzelnen Mannes


2009
04.16

… du hattest recht Jens.
Ich habe noch einmal darüber nachgedacht, was Du heute Mittag gesagt hast.
Und er hat es wirklich nicht verdient einfach so ohne Danksagung in der Schachtel zu verschwinden. Ich widme ihm diesen Blog und bedanke mich zu tiefst.


Lieber Backenmilchzahn,

seid nun mehr über 30 Jahren hast Du mir täglich gute Dienste geleistet.
Egal ob es Eiswürfel waren die wir gemeinsam knackten oder auf Plompenziehern kauten, ich konnte mich stets auf Dich verlassen… nie gab es Probleme!
Na gut, bis auf einen kleinen Zwischenfall, als Du verplompt wurdest.
Doch haben wir uns auch danach Tag für Tag erfolgreich durchs Leben gebissen.
Auch war mit täglich bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, mit 32 Jahren noch einen intakten Milchzahn zu haben.
Deshalb gab es um Dich immer eine Sonderrunde mit der Zahnbürste, was sicher auch dazu beigetragen hat, Dich so lange zu behalten.

Doch wie mit vielen Dingen, muss man sich von liebgewonnen Sachen leider irgendwann trennen. Auch wenn man sich noch so sehr sträubt.
Und da Dich eine meiner Mahlzeiten durch einen Abbruch auch noch schwächte und meine Zahnärztin pardou nicht meinen hoffnungsvollen Blick der Rettung sehen wollte, wurdest Du mir unter Narkose am Mittwoch den 8.April 2009 einfach so entrissen.

Derzeit fühle ich nur noch Leere an der Stelle wo Du warst.
Oft muss ich an die Zeit denken, wo wir noch zusammen gekaut haben, doch dies bleiben ab sofort Erinnerungen… jedoch schöne – ein Leben lang!

Nun muss ich mir Gedanken machen, womit ich diese leere Stelle ausfülle.
Denn genetisch ist keine neuer Zahn vorgesehen.
Was bedeutet Brücke oder Implantat… und ich tendiere aufgrund vieler Schimpfungen meines Herrn Pappas auf seine Brücke, eher zum Implantat : )

Habt ihr selbst schon Erfahrungen damit, dann berichtetet mir bitte… denn ich habe wirklich risch doll Angst vor diesem Eingriff, was sicher mit daran liegt, dass ich so wenig über Implantate und deren Einsetzung weiß.
Wie schmerzhaft wird es sein?
Reichen die ganzen Betäubungsspritzen aus?
Was passiert, wenn diese nachlassen?
Darf ich danach wirklich 3 Tage nix essen?

… ich wünsche allen noch eine zahnschmerzenfreie Woche und danke schon mal vorab allen Kommentatoren! Viele Grüße Nicole

ohne Fleiß keinen Preis!


2009
04.12

Am Samstag & Sonntag fanden in Oelsnitz/Vogtland die Trialmeisterschaften für Motorräder statt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Trial_(Sport)#Motorrad-Trial

Und da ich auf, Benzingeruch, Staub, athletische Männer & heiße Öfen stehe… ließ ich mir dieses Event natürlich nicht entgehen ; )

Es war grandios, was die Jungs an fahrerischen Können boten und wie sie die Ruhe behielten in dem so schwierigen Gelände.

Das Gelände des Oelsnitzer Vereins kann sich wirklich sehen lassen.

Es bietet einfach alles… herausfordernde Steilhänge im Wald, Felsbrocken im Steinbruch und verschiedene Kieshalten. Es wurde wirklich erstklassig präpariert und jede Sektion war für die Fahrer eine neue Herausforderung.

Beeindruckend fand ich auch die jüngsten Trialer.

Mit 4 Jahren beginnen einige schon ihre Karriere und fahren wie die “Großen” meisterlich. Voller Stolz stehen die Eltern hinter der Absperrung und fiebern mit : )

Hier einige Daten & Bilder des Tages:

Es gibt im Trial 6 Klassen, was das fahrerige Können betrifft (wobei, die Klasse 1 die Beste ist)

Jede Klasse fährt in einer Sektion eine bestimmte Strecke die mit farbigen Pfeilen gekennzeichnet ist. Je besser die Klasse um so schwieriger die Sektion.

Jede Sektion wird 4 mal wiederholt & bewertet und die entsprechende Punktzahl auf der am Motorrad befestigten Karte angeknipst.

Diesmal hatte jeder Fahrer 7 Stunden Zeit die gesamten 8 Sektionen.

… und hier nun ein paar Eindrücke, wie ich das Trial am Samstag erlebt habe:





















und zum Schluß noch ein kleiner Einblick in`s Fahrerlager





zum Karfreitag gabs in Chemnitz Yoga mal “anders”


2009
04.12

Mein Yogalehrer Silvio ist manchmal schon ein kleiner “Witzbold” : )

So hatte er doch ernsthaft die Idee, am Karfreitag mit uns allen 108 Sonnengrüße zu zelebrieren.
Am Anfang habe ich noch überlegt… doch schnell war mir klar:
“Da machst de mit.”
Zum einen hat es die Sonne mehr als verdient, dass ich mich vor ihr verbeuge, denn sie ist zur Zeit wirklich sehr fleißig.
Sie lässt die Natur explodieren, vertreibt unsere Weisheit am Körper und verhilft uns zu ganz wundervollen Frühlingsgefühlen : )
Der zweite Grund war, dass ich unbedingt wissen wollte, ob ich es ausdauertechnisch schaffe & was danach mit mir passiert.
Also brachten wir uns in Position, zählten unsre Hölzchen und legten los.



Am Anfang ging alles ganz gut und auch zwischendrin war alles wunderbar.
Ich wurde immer mehr eins mit der Atmung & Bewegung. Es war überwältigend wieviel ich mit diesem harmonischen Zusammenspiel erreichen konnte. Einzig das Schwitzen störte bisl, denn die Hände rutschten dadurch auf der Matte, was sie nicht sollten.
Jeder grüßte die Sonne im eigenen Rythmus, was ca. 1 Stunde dauerte.
Am Ende war ich nicht mal knülle und hätte sicher noch weiter machen können : )

Doch da die 108 im Buddhismus eine heilige Zahl ist,
gab ich mich danach ganz & gar der Endenspannung hin und genoss es, dass mein ganzer Körper pochte und ich das Gefühl hatte, er wär ein einziges Herz.

Ich bin sehr froh, dass Silvio diese tolle Idee hatte und ich mitmachen durfte.
Diese Erfahrung war einfach wunderbar und es sollte mir nun nach so viel Übung gelingen, die Sonne jederzeit & überall zu grüßen : ) Namastè

Sonnengruß: www.wikipedia.de oder natürlich www.youtube.de